
Die richtige Nutzung der 80W/cm-Quecksilber-UV-Lampe
Wir haben 15 Jahre damit verbracht, an der 80W/cm-Quecksilber-UV-Lampe zu arbeiten. Warum? Weil wir etwas Besseres als die Standardspezifikationen wollten, die in den Katalogen der Hersteller zu finden sind.
In der Welt der Aushärtung ist genau diese Leistungsstärke entscheidend – sie reicht aus, um die Photoinitiatoren in Tinten und Beschichtungen zum Wirken zu bringen, ohne dass die Materialien beschädigt werden.
Warum 80W/cm wirklich wichtig ist
Diese Zahl ist nicht einfach so gewählt worden. Es handelt sich dabei um die lineare Leistung über die gesamte Länge der Lampe. Für alle, die diese Maschinen tatsächlich nutzen, bedeutet das: Jeder Millimeter der Lampe erzeugt eine vorhersagbare Menge an UV-Strahlung.
Wenn man versucht, die Lampe mit niedrigererer Leistung zu betreiben, entstehen Probleme: Die Oberfläche erscheint zwar trocken, doch die untere Schicht bleibt noch klebrig. Das sieht für ein fertiges Produkt nicht gut aus.
Um dies zu bewerkstelligen, verwenden wir hochreines Quarzglas, um den Quecksilberdampf zu halten. Dadurch kann das Kurzwellen-UV-Licht ungehindert durchdringen. Wenn das Quarzglas nicht rein genug ist – auch nur geringfügig – beginnt die Lampe, ihre eigene Energie aufzunehmen. Dadurch überhitzt das Glas, und die Lampe geht viel schneller kaputt, als es eigentlich der Fall sein sollte.
Umgang mit der Wärme
Eine solche hohe Leistung erzeugt enorme Mengen an Wärme. Eine 80W/cm-Lampe strahlt neben dem UV-Licht auch viele Infrarotstrahlen ab. Man kann diese Lampen nicht einfach anschließen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Es braucht ein Kühlsystem, das mit der erzeugten Wärme umgehen kann – egal ob es sich um Luftkühlung oder Wasserkühlung handelt.
Wenn die Temperatur der Lampe zu hoch wird, ändert sich der Druck des Quecksilbers. Dadurch sinkt die UV-Leistung – und somit auch die Qualität des Produkts.
Einfache Integration in die Praxis
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie problemlos als Ersatz für die standardmäßig verwendeten Systeme verwendet werden können.
Einer der Schwerpunkte war die Stabilität der Elektroden. Wir wollten verhindern, dass die Lampe im Laufe der Zeit an Effektivität verliert.
Das Ergebnis? Eine stabile Funktionsweise der Lampe. Dadurch kann man den Transportprozess weiterhin ungestört fortsetzen, ohne jedes Mal den Timer anzupassen, wenn man die Lampe wechselt. Es funktioniert einfach.