
Auf der Druckplattform ist eine gute Druckqualität mehr als nur Tinte – es handelt sich dabei um Photonenenergie, die genau dorthin gelangt, wo sie benötigt wird. Wenn die Lampe nicht ihren Zweck erfüllt, kommt es zu unvollständiger Vernetzung, mangelnder Haftung sowie zu vielen Korrekturarbeiten. Wir sorgen dafür, dass das Licht hinter jedem scharfen, langlebigen Bild optimal funktioniert – mit Spannungswerten, die zur Steuerung der Anlage passen, und nicht auf Wunschdenken beruhen.
Was elektrisch gesehen wichtig ist
Wir wählen UV-Lampen entsprechend drei gängigen Spannungen aus: 110 V, 220 V und 380 V. Wenn man die richtige Spannung wählt, kann man den Stromverbrauch senken, die Abmessungen der Leiterkabel optimieren und die I²R-Verluste im Stromnetz verringern. Die Lampe selbst ist eine Quelle für Hochdruckquecksilberdampf, die dazu geeignet ist, eine konstante Spektralstrahlung im UVA-Bereich bereitzustellen. Die maximale Strahlungsintensität bleibt konstant, und die dichroische Beschichtung des Reflektors passt das Spektrum an das Absorptionsprofil des Photoinitiators an.
Die Qualität der Aushärtung hängt von der erreichten Energiedichte ab (mJ/cm²) – und nicht nur von der angegebenen Leistung in Watt. Man sollte die Wellenlängekonstant halten – dabei sollte die Mitte im Bereich liegen, in dem die Tinte am schnellsten aushärtet. So bleibt die Aushärtungszeit von Auftrag zu Auftrag konstant.
Warum das in der industriellen Druckindustrie wichtig ist
Bei Offset-, Flexo- und Schablonendruck hängt die Geschwindigkeit davon ab, ob die Materialien schnell genug aushärten, ohne dabei beschädigt zu werden. Diese Lampen liefern zuverlässige Strahlung, sodass man die Geschwindigkeit erhöhen kann, ohne auf eine ausreichende Aushärtung zu achten. Die Spannungsflexibilität ermöglicht es, die Lampen in verschiedenen Anlagen zu verwenden – 110 V für kompakte Anlagen, 380 V für große Druckmaschinen. Dadurch werden kürzere Vorbereitungszeiten gewährleistet, weniger fehlerhafte Drucke entstehen und der Energieverbrauch pro bearbeitetem Meter sinkt.
Praktische Details
Die Lampe muss zur Geometrie des Balasts und des Reflektors passen. Ungleiche Bogenlängen und Zündprofile können dazu führen, dass die Spektralkurve verzerrt wird und die Lebensdauer der Lampe verkürzt wird. Prüfen Sie außerdem die Toleranz des Materials gegenüber der maximalen Strahlungsintensität. Zudem sollte die Ozonbildung im Auspuffbereich kontrolliert werden. Dabei muss man bedenken, dass die Leistung der Lampe im Laufe der Zeit nachlässt – daher sollte die Lampe nach der erreichten Betriebszeit ausgetauscht werden, nicht nach dem Kalenderdatum.