
Hören Sie auf, zu raten – ob Ihre UV-Lampen tatsächlich funktionieren oder nicht!
Die meisten UV-C-Lampen sind ziemlich einfach aufgebaut. Man schließt sie einfach an, stellt einen Timer ein und hofft darauf, dass die Lampen weiterhin ausreichend Energie abgeben, um Keime zu zerstören. Doch solange man keinen Handgeräte zur Überprüfung hat, kann man nur ahnen, wie es um die Funktionalität der Lampen steht.
Wir fanden das ziemlich unsinnig. Deshalb haben wir beschlossen, eine Energiemonitoring-Funktion direkt in die Lampen einzubauen.
Es geht nicht nur um die Stromrechnung
Wir gehen über einfache Ein-/Ausschalter hinaus. Durch den Einsatz von Sensoren innerhalb der Lampen kann man die Spannung sowie den Stromverbrauch in Echtzeit überwachen.
Es geht dabei nicht nur darum, etwas Geld an Stromkosten zu sparen. Es geht vielmehr darum, frühzeitig zu erkennen, wenn eine Lampe nicht mehr richtig funktioniert.
Das Problem ist: UV-C-Lampen sind „Lügner“. Sie geben weiterhin dieses typische blaue Licht ab – obwohl sie längst nicht mehr effektiv sind. Man denkt dann: „Großartig, die Lampe funktioniert noch“, doch in Wirklichkeit ist ihre Wirkung bereits stark eingeschränkt. Durch die Überwachung des Stromverbrauchs und der Betriebszeit per IoT-Gateway kann man die Lampen rechtzeitig austauschen. Kein Raten mehr – keine Unsicherheit mehr.
Kompromisse (denn nichts ist perfekt)
Durch die Integration solcher Technologien muss der Transformator etwas größer sein. Zudem benötigt man zusätzliche Schaltkreise sowie Kommunikationsmodule. Wenn man bei der Verkabelung nicht vorsichtig ist, können störende elektromagnetische Felder entstehen, die die Sensordaten beeinträchtigen.
Aber wir wollen mit Sicherheit nicht spielen. Wir wollten uns nicht auf Software verlassen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Deshalb haben wir auf eine analoge Lösung gesetzt. Wenn ein Bewegungssensor jemanden im Raum erkennt, wird der Stromkreis physisch unterbrochen. Die „intelligenten“ Komponenten kümmern sich um die Daten und Berichte, aber die eigentliche Abschaltung erfolgt über eine physische Verbindung. Einfach. Zuverlässig.
Praktische Anwendung in der Praxis
Das Beste daran: Man kann diese Lampen meist einfach in die vorhandenen Leuchten einbauen. Solange das Gebäude über eine Netzwerkverbindung verfügt, funktioniert alles einwandfrei.
Stellen Sie sich vor, Sie müssen hundert Lampen von einem einzigen Bildschirm aus steuern. Dann können Sie sofort erkennen, welche Lampe nicht mehr richtig funktioniert oder welcher Transformator zu viel Energie verbraucht. So kann man Probleme frühzeitig beheben, bevor sie zum Ausfall der ganzen Anlage führen. Das macht das Leben viel einfacher.